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So, wie es aussieht, handelt es sich vorwiegend um modernes Material.
Eine schlechte Nachricht vorweg, die Marken, die Sie zu DM-Zeiten bei der Deutschen Post gekauft haben, sind mittlerweile ungültig und haben somit ihren
Frankaturwert verloren. Falls ungestempelte Marken in Euro-Währung enthalten sind, ist es ratsam, diese für Alltagspost aufzubrauchen. Für die anderen
Marken empfiehlt es sich, diese reich bebildert als so genannten Nachlass anzubieten („Sammlernachlass in 15 Steckbüchern, meist modernes Material“).
Um einen realistischen Wert zu ermitteln, müsste ich alle Bücher kurz sichten, was ich auf Ihren Bildern sehe, deutet jedoch auf einen Startpreis im
unteren dreistelligen Bereich hin. Da auf Tamundo das Einstellen als Auktion nicht mit Gebühren verbunden ist, könnten Sie die Sammlung zunächst mit einem
höheren Preis einstellen und diesen dann möglicherweise so lange reduzieren, bis die Sammlung verkauft ist, Gebühren fallen erst bei Verkauf an (4,9 % vom
Zuschlagpreis).
Ich möchte jedoch nicht unerwähnt lassen, dass die Sammlung darauf hindeutet, dass Sie kurz davor standen, ein richtiger Philatelist zu werden.
Falls sie bei näherer Betrachtung der Marken doch das Gefühle einholen sollte, dass Sie die ein oder andere Marke vielleicht lieber nicht hergeben möchten,
gebe ich Ihnen gerne weitere Tipps, wie sie „das schönste Hobby der Welt“ weiter für sich entdecken können.
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Am Rückbrief aus den USA ist das Interessante die blaue Stempelfarbe des Lemberg-Stempels. Findet man einen Heimatsammler, ist hier ein Preis um Euro 25,-
möglich.
Bitte bedenken Sie, dass von mir genannte Preise mögliche Verkaufspreise sind, die einen entsprechenden Interessenten bedingen. Speziell bei Heimatbelegen
ist es durchaus möglich, dass es für manche Orte keinen Sammler gibt, dann finden solche Belege teils gar keinen Abnehmer.
Der große Vorteil von Tamundo besteht darin, dass Sie derlei Material bei uns kostenlos als Auktion einstellen können, da erst beim tatsächlichen Verkauf
Gebühren in Höhe von 4,9 % anfallen.
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Die Ganzsachenkarte aus Feilbingert (Pfalz und damals bayrisch) weist leider Beanstandungen auf, sodass bei diesem nicht vollständig abgeschlagenen
Stempel ein Heimatsammler sicherlich nicht deutlich mehr als Euro 3,- auszugeben bereit wäre.
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Die Penny Black, die erste Briefmarke und somit eine der bekanntesten Marken der Welt, ist leider in mangelhaftem Zustand. Aufgrund der Beliebtheit ist
jedoch ein Preis von etwa Euro 20,- realistisch.
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Ihre USA-Belege sind leider nicht sehr wertvoll. Ich würde Ihnen empfehlen diese zusammen anzubieten, zu einem Preis von eher drei als fünf Euro.
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Dies ist eine interessante Anfrage.
Hier schreibt Heinz seinem „lieben Schwesterchen“ Frieda Plesch: „Ehe dieser Hahn zweimal kräht, werde ich wieder zu Hause sein. Herzl. Grüße Dein
Brüderchen“ (möglicherweise eine verschlüsselte Nachricht). Das Bild auf dieser Karte ist übrigens selbst gemalt.
Da die Karte im November 1901 gesendet wurde, steht sie offenbar noch im Zusammenhang mit dem zwei Monate vorher beendeten Boxeraufstand in China.
Der Absenderstempel weist auf militärischen Ursprung hin, was möglicherweise den reduzierten Portosatz erklärt.
Was diese Karte am interessantesten macht, ist der Stempel von Shanhaiquan, der hier zweimal sauber abgeschlagen recht selten ist. Diese Karte würde
ich mit mindestens Euro 200,- ansetzen.
Wenn Sie diese bei Tamundo einstellen möchten, können Sie freilich zu Beginn auch einen höheren Startpreis wählen, da Sie ja keine Einstellgebühren
bezahlen müssen. Kategorie: Deutschland bis 45> Dt. Auslandspostamt & Kolonien> Deutsche Post in China.
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Ich kann Ihre Situation absolut nachvollziehen, wie bewertet man Sammlerstücke, die so gut wie nie angeboten werden? Aber das ist ja gerade das
Interessante an der Philatelie: man bekommt immer wieder Marken/Belege zu Gesicht, die man vorher noch nie gesehen hat. Und Grundsätzlich kann man sagen,
wenn man einen Liebhaber findet, dem genau dieses Stück noch in seiner Sammlung fehlt, dann sind auch Liebhaberpreise möglich.
Im aktuellen Fall ist es zudem schwierig einen Preis zu finden, da die Postkarte keinen postalischen Aufgabestempel trägt. Wenn ein vergleichbarer Beleg
kürzlich mit Euro 130,- zugeschlagen wurde, können Sie dies als Anhaltspunkt nehmen. In die Betrachtung fließen weiterhin ein: kamen noch Aufgelder hinzu
und war der Beleg in ähnlich sauberer Erhaltung? Denn mit Aufgeldern hat der Käufer insgesamt über 150 Euro bezahlt. Und wenn Ihr Beleg deutlich sauberer
ist, sind sicherlich auch Euro 200,- möglich. Einen deutlich höheren Preis dürfte die Karte jedoch nicht erzielen.
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Da haben Sie ein sehr interessantes Stück, bei dem die Preisfindung davon abhängt, wie sich die schwarze Färbung erklären lässt.
Handelt es sich um eine chemische Verfärbung, weil z.B. irgendeine Chemikalie darauf getropft ist, dann handelt es sich um eine Beschädigung, die
den Wert der Marke mindert. Dagegen spricht jedoch meines Erachtens die Form des Flecks. Vielleicht verrät die UV-Reaktion der Marke etwas darüber.
Die Tiefe des Schwarztons erinnert an die 2 Pfennig-Marke dieser Serie. Wenn es sich also um echte Druckfarbe handeln sollte, ist es mir nicht erklärlich,
wie diese in dieser Form auf die Marke kommt. Auch sind mir keine Marken anderer Serien bekannt, die dieses Phänomen in dieser deutlichen Ausprägung
aufweisen.
Es macht sicherlich Sinn, diesen Scan der Arbeitsgemeinschaft Kontrollrat vorzulegen, bzw. den zuständigen Prüfer um eine Einschätzung zu bitten, bevor
Sie einen Preis dafür festlegen. Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass diese Markenserie in einem Druck hergestellt wurde und dass ein Unterdruck in
brauner Farbe somit auszuschließen ist. Am wahrscheinlichsten halte ich eine chemische Verfärbung.
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Wenn ich Sie richtig verstanden habe, geht es Ihnen in erster Linie um die Lokalisierung der Marken.
In der ersten Reihe haben wir eine Dänemark Mi. Nr. 13 und eine Kontrollratsmarke mit rotem Zensurstempel (release = Freigabe, das ist nichts Besonderes).
Die zweite Reihe zeigt zwei französische und eine russische Marke, die alle nicht postalischen Ursprungs sind, sowie eine Portugal Nr. 46.
In Reihe drei haben wir eine 7 Shilling Marke aus Neuseeland (gestempelt Wellington), zwei US-amerikanische Marken nicht postalischen Ursprungs gefolgt
von einer Bulgarien Nr. 17.
Und in der letzten Reihe finden wir eine Spanien Nr. 180, zwei Italien Nr. 28 und eine Nr. 67 sowie als Marke eine aus Kanada stammende Marke mit
Vorausentwertung von Vancouver, Bristish Columbia.
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Da die 17b nicht als Doppelprägung katalogisiert wurde, ist die Preisfindung hier äußerst schwierig. Die runde Ecke wirkt sich im Übrigen kaum negativ
auf den Preis aus, da selbst Doppelprägungen mit starken Mängeln noch sehr hohe Preise erzielen. Mit aktuellem Attest, halte ich je nach enthaltener
Qualitätsbeschreibung einen Preis von Euro 1.500,- bis 2.000,- für realistisch. Bitte beachten Sie dabei, dass Sie sie bei Tamundo kostenlos als Auktion
anbieten können und eine Provision nur im Verkaufsfall anfällt. Wir haben übrigens hervorragende Abnehmer für Doppelprägungen.
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Der Brief mit dem Viererstreifen der Nr. 45 (sieht auf dem Scan eher nach einer c-Farbe aus) ist leider überfrankiert, somit greift lediglich der
Katalogwert für lose Marken. Nichtsdestotrotz sind selbst lose Viererstreifen der Nr. 45 nicht häufig zu beobachten. Eine besondere Destination stellt
Böhmen nicht dar, da aufgrund des damaligen Deutsch-Österreichischen Postabkommens hier der Inlandsbrieftarif von 10 Pf. greift. Da der Beleg jedoch
optisch attraktiv ist, empfehle ich, einen Preis von Euro 30,- bis 40,- anzusetzen.
Es ist schwer, über Farben zu urteilen, die nur per Scan vorliegen. Die 17 b ist mir auf dem Scan zu hell, die 45ca zu dunkel (möglich ist hier auch
eine überholte Altsignatur von Herrn Gotwin Zenker BPP).
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Auf dem Scan des GSU mit den 10 Stück Nr. 45a ist nicht eindeutig zu erkennen, ob es sich um einen Zehnerblock handelt, oder um einzelne
nebeneinander geklebte Teile, hier müsste ich die Lupe ansetzen. Im ungünstigsten Fall (mehrere Einzelteile) ist der Beleg sicherlich noch Euro 100,- wert.
Um das Poststück in seiner Vollständigkeit bewerten zu können, fehlt hier der R-Zettel, der zu einem Einschreiben nun mal dazugehört. Sollte dieser auf
der Rückseite vorhanden sein und es handelt sich tatsächlich um einen 10er-Block, sind durchaus 200 bis 300 Euro dafür zu erzielen.
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Der 20er-Block ist sehr schön, leider jedoch ohne Michelplattenfehler. Dieser Beleg, eine ordentliche Rückseite vorausgesetzt, ist mit Euro 150,-
sicherlich realistisch angesetzt.
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Bei den abgebildeten Marken handelt es sich um ungebrauchte DDR-Marken, deren Verkauf sich einzeln nicht lohnt. Die Marken auf dieser Seite haben
(gute Erhaltung vorausgesetzt) einen Wert im einstelligen Euro-Bereich und sofern sich in diesem Steckbuch weitere DDR-Marken befinden, empfiehlt es
sich, das gesamte Buch als einen Artikel einzustellen. Der Wert hängt von der Menge, der Erhaltung und dem Zeitraum der Marken ab. Sind z.B. die Marken
aufgrund feuchter Lagerung an den Albenseiten festgeklebt, reduziert sich ihr Wert erheblich.
Ansonsten finden Sie über diesem Link http://www.tamundo.de/buy.html?filter[search]=ddr&category_id=4496 Anhaltspunkte zur Preisgestaltung. Tipp!
Sie erkennen postfrische Sammlungen an der Abkürzung **.
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Erste Reihe: erste Marke ist aus Nord-Borneo (auch Sabah, ist ein Teil von Malaysia), Niederländisch Indien ist in dieser Erhaltung leider nicht
mehr sammelwürdig.
Zweite Reihe: Marke 1+2: tut mir leid, bei China muss ich passen, Marke 3+4 Peru.
Dritte Reihe: Zwangszuschlagsmarke Tuberkulosehilfe Iran.
Vierte Reihe: Steuermarke Serbien, Paketmarke Türkei, und zwei Marken mit dem ehemaligen syrischen Adler.
Ich empfehle Ihnen auch einen Besuch des BDPh-Forums, hier können Sie noch viel mehr Experten erreichen, hier ein Link:
http://www.bdph.de/forum/index.php.
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1.) Geduld haben und warten, bis sich die Marken lösen, nicht zu früh abreißen, sonst gibt es dünne Stellen.
2.) Vorsicht bei farbigem Briefpapier, es kann zu Verfärbungen kommen.
3.) Niemals alte Marken (vor 1970) mit neuen Marken zusammen waschen aufgrund der UV-Verfärbungen
4.) Alte Marken (s.o.) nie auf neuem Papier trocknen wegen der UV-Verfärbungen
5.) Gummierung vollständig abwaschen, sonst kleben die Marken im Trockenbuch fest.
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Das hängt ganz vom Poststück ab. Bei alten Ganzstücken sollte man in der Regel nichts ausschneiden oder abwaschen, außer, es ist keine besondere Portostufe
und der Brief als solches ist stark beschädigt, in diesem Fall ist beispielsweise ein schönes Briefstück attraktiver als ein mangelhafter Brief. Bei neueren Briefen
lasse ich selbst nur Stücke mit „Gesicht“, z.B. Einschreiben mit schönen Marken, oder bunt frankierte Auslandsbelege ganz. Man muss aber hier klar unterscheiden, ob
man nun Briefe oder Briefmarken sammelt. Wer sich nicht sicher ist, sollte Briefe und Postkarten jedoch immer im Ganzen belassen.
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Bei einigen Marken ist es zwingend erforderlich, dass man den Stempel eindeutig identifizieren kann, um die Echtheit der Abstempelung prüfen zu können.
Aufgrund des vielfach kleinen Formates der Briefmarken sind Marken mit kompletten Stempelabschlägen oftmals nicht möglich. Ideal ist jedoch, wenn Ort,
Datum und ggf. Postamtsziffer und -Buchstabe eindeutig zu erkennen sind. In vielen Fällen reicht für die Identifizierung aber auch schon ein Teilabschlag
aus. Außerdem stellt es eine besondere Herausforderung dar, alle Marken eines Sammelgebietes mit bedarfsmäßigem Vollstempel zusammenzutragen, solche
Sammlungen haben auch einen höheren Verkaufswert.
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Überall, wo Briefmarken gehandelt werden, findet man auch besondere Stücke. Wenn man aktiv in Sachen Briefmarken unterwegs ist kann man überall günstig
kaufen, auf Messen, Tauschtagen, Auktionen, Flohmärkten, im Fachhandel und natürlich auch bei Tamundo.
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Briefmarken werden mit größter Sorgfalt hergestellt und es wird streng darauf geachtet, dass keine Makulatur ausgeliefert wird. Trotzdem kam es
in der Vergangenheit immer wieder vor, dass Marken z.B. ohne Zähnung, mit fehlenden Farben oder im Druck verrutscht, also dezentriert bzw. verzähnt
ausgeliefert wurden. Wer derlei Marken am Postschalter erwerben kann, sollte versuchen, davon so viele Marken wie möglich zu erwerben. Bei Sammlern
ist alles beliebt, was von der Norm abweicht und so was wird sehr gut bezahlt.
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Man sollte Marken nicht in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit aufbewahren, da ungestempelte Marken leicht festkleben. Zudem können Stockflecken,
die durch Feuchtigkeit entstehen, die Marken beschädigen. Des Weiteren gibt es bestimmte Plastikfolien, die in der Vergangenheit für Briefmarkenalben
verwendet wurden, welche die chemische Zusammensetzung der Briefmarkendruckfarbe angreifen. So genannte Bleisulfitschäden beeinträchtigen erheblich
den Wert von vornehmlich klassischen Briefmarken. Die Palette von Aufbewahrungsmöglichkeiten ist groß und auf die jeweilige Art des Sammelns z
ugeschnitten, sodass man hier keine grundsätzlichen Aussagen treffen kann. Ich kenne etliche Sammler, die auch Tresore haben. Irgendwann kommt der
Punkt, wo es schon sicherer ist, einen solchen zu besitzen, aber das ist eine individuelle Entscheidung.
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Das hängt davon ab, wer den Sammler beraten hat. Viele Sammelgebiete haben an Wert verloren, viele gewonnen. Wer Briefmarken, aber auch Aktien als
Wertanlage betrachtet, sollte sich schon sehr gut damit auskennen. Man sollte sich jedoch nicht allein auf die Briefmarken als Altersvorsorge beschränken.
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Bei der derzeitigen inflationären Marktlage halte ich weder die Investition in postfrische noch gestempelte Sonderausgaben der Post für empfehlenswert.
Wem es jedoch rein um die Sammelleidenschaft geht und bei dem Geld keine Rolle spielt, dem empfehle ich, zumindest keine bereits gestempelten Marken
direkt von der Post zu kaufen.
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Wertvolle Marken sind in der Regel deswegen wertvoll, weil sie selten sind. Natürlich haben Sammler in Briefmarken-Paketen schon sehr teure Marken
gefunden, aber das ist die Ausnahme und vergleichbar mit einem Lottogewinn. Für alle Sammler, die sich spezialisieren, ist Paketware jedoch die
Basis für ihre Forschung.
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Wenn man selbst kein Experte ist, sollte man teure Marken nur geprüft, bzw. mit Attest bzw. Befund erwerben. Dabei ist im Besonderen darauf zu achten,
dass Atteste und Befunde ausschließlich vom BPP (Bundesverband Philatelistischer Prüfer) und keiner ähnlich klingenden Institution erworben werden,
dass es auch tatsächlich Originale und keine Kopien sind, dass die Marken auch mit den auf den Zertifikaten angebrachten Kontrollabbildungen übereinstimmen
und dass das Formular möglichst neu ist. Der Vorteil beim Kauf im Internet ist, dass Sie bei gewerblichen Anbietern ein Rückgaberecht von einem Monat haben.
Lassen Sie teure Marken im Zweifelsfall umgehend nachprüfen. Auf den großen philatelistischen Messen gibt es auch immer einen „Echt oder falsch“-Stand des
BPP, an dem Sie zweifelhafte Stücke kostenlos einem Prüfer zur ersten Begutachtung vorlegen können, denn die meisten Verfälschungen erkennt jeder Prüfer
unabhängig vom Gebiet sofort.
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Aufgrund des Bewertungssystems ist jeder Anbieter, der dauerhaft Briefmarken anbieten möchte, sehr daran interessiert, seine Bewertungspunkte möglichst hoch zu halten. So etwas findet man z.B. auf Flohmärkten oder Tauschtagen nicht. Ich kaufe selbst seit 10 Jahren Briefmarken im Internet und habe fast ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Vielmehr ist es so, dass ich durch das Internet an Stücke gekommen bin, die ich sonst nie zu Gesicht bekommen hätte. Ich bin ein überzeugter Internet-Briefmarkenkäufer. Außerdem ist Tamundo sehr daran interessiert, dass ausschließlich seriöse Anbieter hier verkaufen – andernfalls werden Verkäufer auch ganz schnell gesperrt.
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Speziell bei Pinzetten gibt es große Qualitätsunterschiede und auch verschiedene Formen. Manche arbeiten mit abgeknickter Pinzette, andere können es nur mit gerader, wieder andere bevorzugen extra lange Exemplare – da muss jeder selbst seinen Favoriten herausfinden. Wichtig ist vor allem, dass sie vorne möglichst scharf ist, damit man beim Zugreifen keine Zähne umknickt. Ich suche mir immer Pinzetten aus, die so scharf sind, dass man damit auch Papier zerschneiden kann. Leider taugen goldene „Werbegeschenke“ oft nicht viel. Natürlich gehört auch eine gute Lupe zum Umgang mit Briefmarken dazu und auch diese gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Wichtig ist hier vor allem, dass sie nicht zu schwach ist, ich empfehle eine mit zehnfacher Vergrößerung.
Ansonsten empfehle ich Anfängern, sich einen Sammlerfreund zu suchen, denn Briefmarken sammeln bedeutet kommunizieren. Über den BDPh findet man Kontakt zu den meisten deutschen Briefmarkensammlervereinen. Oder man spricht mit Besuchern einer Briefmarkenveranstaltung.
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